Author Hans-J├╝rgen

Reiseinfos

Unterkunft:

Unterkünfte gibt es in jeder Preislage fast überall. Relativ billig (ab ca. 23Euro) sind Landgasthöfe, die es in fast jedem größeren Ort gibt. Jugendherbergen oder Zeltplätze sind aber selten. Bei Jugendherbergen in Bayern sollte man auch bedenken, daß man hier nur bis zu einem Alter von 25 Jahren übernachten darf. In Kurorten, wie z.B. Enzklösterle, das ein Etappenziel war, ist die Unterkunft meistens teurer.

Radwege, Straßen:

Einige Radwege sind gut ausgeschildert und gut befestigt. Leider überwog aber das Gegenteil, weshalb wir oft auf Straßen auswichen, die aber meist stark befahren waren. Radwege enden im Wald in einer Schlammfurt, Beschilderung sind plötzlich keine mehr vorhanden oder der Radweg endet mittem im Nichts. Größere Städte entpuppen sich meist als "Schwarze Löcher", aus denen man auf Radwegen, die schlecht beschildert sind, nicht mehr herauskommt. Hier mussten wir zwangsweise die Straßen benutzen. So geschehen in Bad Windsheim und Pforzheim.

Verpflegung:

Die Verpflegung ist in Deutschland natürlich kein Problem sein. Auf etwas abgelegenen Strecken sollte man aber mindestens genug zu trinken mitnehmen.

Ausrüstung:

Man sollte sich überlegen, ob man überhaupt das Zelt mitschleppt. Vorallem wenn das Wetter absehbar schlecht wird (Wie auf dieser Tour Ende September). Da es sowieso nicht all zuviel Campingplätze auf dieser Tour gibt käönnte man höchstens wild zelten, was nicht unbedingt erlaubt ist. Beschränkt man sich auf feste Unterkünfte, kann man sich auch den Kocher, Isomatte und den Schlafsack sparen. Die Bekleidung sollte natürlcih den wetterverhältnissen angepaßt sein-Regenschauer gibt es immer wieder.

Literatur/Infos:

Kartenmaterial: Radtouren in Deutschlands Süden
Verlag BVA (ISBN:3-87073-336-5)
Wie gesagt, sind manche Fahrradwege nicht zu empfehlen

Internet: http://www.bettundbike.de
3.500 ADFC-zertifizierte fahrradfreundliche Gastbetriebe in Deutschland

Persönliche Empfehlungen und Eindrücke:

Ziemlich entäuscht waren wir von den Radwegen und der Ausschilderung. Wie oben schon erwähnt konne man auf Grund des schlechten Wetters manche Radwege nicht befahren. In Städten ist die Ausschilderung auch ziemlich schlecht. Oft irrten wir umher und orientierten uns, wenn möglich, an Straßenschildern. Landschaftlich hatten wir viel Abwechselung - Fränkische Schweiz, Weinberge, Schwarzwald. Die Strecke versuchten wir so flach wie mnöglich zu halten, was aber nicht immer gelang. Die letzten fast 30km sind nur noch Abfahrt und entschädigen für die vorangegangen Anstrengungen und bilden einen gelungenen Abschluß dieser Tour.