Author Hans-J├╝rgen

Beckenried - Emmetten - Flüelen

Besonderes:
Vor Beginn der Etappe sollte man sich in Beckenried aufwärmen und dehnen, denn der Anstieg nach Emmetten folg unmittelbar.

Höhenprofil:


Beschreibung:
Früh morgens ging es mit dem Schiff nach Beckenried dem Startpunkt der letzten Etappe. Wir machten uns am Anlegesteg warm, denn gleich am Ortsausgang beginnt der Anstieg nach Emmetten. Auf einer kurvenreichen Serbentinenstraße ging es mit max. 12% Steigung Richtung Emmetten, wobei wir dabei 330 Höhenmeter überwanden. Da die Strecke nicht sonderlich befahren wird, läßt es sich gut fahren.

In Emmetten angekommen hat man die Möglichkeit mit einer Seilbahn auf die Stockhütte zu kommen, von wo aus ein weitverzeigtes Wandergebiet erschlossen wird. Auch in und um Emmetten kann der Wanderbegeisterte schöne Touren unternehmen.

Wir fuhren weiter Richtung Seelisberg. Auf der Strecke dorthin überwanden wir noch einmal ca.100 Höhenmeter, die hauptsächlich auf zwei Steigungen verteilt waren. Kurz vor dem Ortseingang von Seelisberg befindet sich ein kleiner Bergsee, an dem ein Zeltplatz liegt.

In Seelisberg angekommen, hatten wir auch eine super Aussicht auf den gesamten Urnersee (Einen Arm des Vierwaldstättersee). Brunnen, Flüelen aber auch die Axenstrasse sind gut zu überblicken. In einiger Entfernung erkennt man das Gotthardmassiv und die beiten Mythen. Nach ausgiebiger Rast setzten wir unsere Fahrt fort und erreichten die Bergstation der Treib/Seelisbergbahn.

Von hier aus ging es auf einer kleinen Landstraße hinunter nach Treib. Mehrere 180░ Kurven und teilweise fehlende Absperrungen erfordern höchste Aufmerksamkeit. Auch sollte auf den, zwar geringen, Autoverkehr geachtet werden, da sich auch unübersichtliche Stellen an der Strecke befinden. Auf dem Weg nach unten hatte man oft eine hervorragenden Blick auf den Vierwaldstättersee und wer möchte, sollte die Fahrt kurz unterbrechen, um in Ruhe die Landschaft zu genießen.

In Treib ging es erstmal aufs Schiff, denn ein Teil des Ufers des VWS kann nicht mit dem Rad befahren werden. Über die Stationen Brunnen und Isletten kamen wir nach Bauen wo wir das Schiff verließen und wieder aufs Rad stiegen.

Am Ufer des Urnersees entlang ging es Richtung Seedorf. Die Strecke war jetzt ziemlich flach, doch Gegenwind zeerte noch einmal kräftig an der Kondition. In Seedorf fuhren wir dann Richtung Flüelen, was uns etwas aus dem Wind brachte.

Wir unternahmen noch einen Abstecher nach Altdorf. Dort befindet sich in der Ortsmitte das Tell Denkmal. Nachdem wir dieses gesehen hatten fuhren wir entgültig nach Flüelen und erreichten die Schiffsanlegestellen wo wir wenig später mit der mittlerweile gut bekannten "Stadt Luzern" zurück zum Campingplatz Lido fuhren.