Author Hans-J├╝rgen

Luzern - Sarnersee - Beckenried

Besonderes:
Zu Beginn fährt man im Stadtgebiet von Luzern, danach durch die Stadtteile, die direkt am See liegen. Nach ca. 1/4 der Strecke verläßt man den Vierwaldstättersee um durch das Sarnerland an den Sarnersee zu gelangen. Nach ca. 3/4 der Strecke erreicht man dann wieder den VWS an seinem südlichen Ufer.

Höhenprofil:


Beschreibung:
Nach der ersten Etappe machten wir einen Tag Pause und besuchten das Verkehrshaus der Schweiz, das sich in unmittelbarer Nähe unseres Zeltplatztes befand. Wir starteten wiederum von unserem Zeltplatz aus, diesmal aber in Richtung Innenstadt, an den Schiffsanlegern und dem Hauptbahnhof führte unsere Tour am Wasser entlang. Vorbei am Werftgelände durch die Ortschaft Tribschen, dort befindet sich übrigens das Richard Wagner Museum.

Die nächste Ortschaft auf unserer Etappe war Kastanienbaum. Diese befand sich ähnlich wie Hertenstein auf einer in den See springenden Nase. Auf dem Weg nach Hergiswil fährt man wiederum nahe am See entlang und hat einen schönen Ausblick auf das Hergiswiler Becken. Dort hat man Gelegenheit eine Glashütte zu besichtigen. Weiter ging es nach Alpnachstad. Auf der Strecke kommt man an der Archeggbrücke vorbei, diese verbindet Luzern und die südlichen Gemeinden rund um den See. Über die Brücken führen eine normale Autostraße, eine Eisenbahnlinie und eine Autobahn. Wenn man Glück hat, sieht man das Dampfschiff Unterwalden gerade, wenn es mit eingezogenem Kamin und abgesengtem Steuerhaus und Masten die Brücke unterfährt.

In Alpnachstad hat man Anschluß an die Pilatusbahn. Man kann auch von hier aus auf den 2100 Meter hohen Pilatus wandern, sollte aber gute Ausrüstung dabei haben und körperlich fit sein. In Alpnach sind auch sanitäre Anlagen an der Pilatusbahn vorhanden. Des weiteren befindet sich etwas außerhalb ein Campinglatz.

Wir fuhren nun weiter und kamen auf eine speziell gekennzeichneten Radweg. Die Etappe bis hierher ist abgesehen von einigen wenigen leichten Steigungen zwischen Luzern und Hergiswil bretteben und stellt keinerlei hohe Anforderungen. Wir fuhren nun nach Sarnen am gleichnamigen Sarnersee. Auch dieser Streckenabschnitt ist eben, außer ein paar sehr flachen Steigungen und führt über weite Teile durch ein Tal das sich zwischen Pilatusmassiv und Stanserhorn erstreckt. Gesäumt wird die Strecke durch Weidelandschaften.

In Sarnen angekommen, fuhren wir auf der westlichen Seite am Sarnersee entlang. Auf diesem Streckenteil muß man eine Steigung überwinden um am anderen Ende des Sees wieder auf das Seeniveau zu kommen. Wir kamen auf die östlichen Route, wo sich die Ortschaft Sachseln befindet.

Zurück in Sarnen angekommen rasteten wir für ca. 1/2 Stunden am See. Ab hier gibt es zwei Routen zurück zum Vierwaldstättersee. Entweder über Kerns nach Stans oder wieder zurück über Alpnachstad nach Stans. Wir wählten die Strecke über Alpnach und kamen dabei an einem kleinen See vorbei. Für die Rückfahrt wählten wir eine etwas andere Route, diese führte die meiste Zeit durch Waldgebiet, was uns zu diesem Zeitpunkt sehr zugute kam, denn die Sonne strahlte vom wolkenlosen Himmel.

Kurz vor Alpnachstad mußten wir allerdings ein Flugfeld kreuzen. Am Alpnachsee entlang, führte unsere Tour über die Archeegbrücke. Weiter ging es dann nach Stans und von hier ab ins Hinterland des Bürgenstocks nach Bouchs. Hier mussten wir abermals an einem Flughafen vorbei.

In Bouchs angekommen machten wir an der Schiffsanlegestelle halt und versorgten uns in einer nahen Bäckerrei mit Snacks. Zu diesem Zeitpunkt befand sich eine Ausstellung nahe des Schiffsteges, die ziemlich beeindruckend war. Leider findet diese Ausstellung nur noch bis Ende September 2002 statt.

Unser letztes kurzes Stück dieser Etappe führte uns nach Beckenried, wo wir dann mit dem Schiff zurück nach Luzern dampften. In Beckenried hat man übrigens die Gelegenheit mit der Seilbahn auf die Klewenalp zu fahren, ein hervorragendes Wander- und Wintersportgebiet.